Airbnb möchte Krypto-Zahlung einführen und unterstützt ukrainische Flüchtlinge

Airbnb möchte zukünftig Krypto-Zahlungen einführen. Das Unternehmen hat außerdem angeboten, Wohnraum für bis zu 100.000 ukrainischen Flüchtlingen bereitzustellen.

Wird Airbnb Krypto als Zahlungsmittel akzeptieren?

Der CEO von Airbnb, Brian Chesky, sprach in einem Interview mit CNBC am Dienstag über Krypto-Währung und die Bemühungen seines Unternehmens, ukrainischen Flüchtlingen zu helfen. Laut der Website hat Airbnb weltweit etwa 6 Millionen aktive Angebote mit mehr als 4 Millionen Gastgebern. Es gibt 100.000 Städte und Gemeinden mit aktiven Airbnb-Angeboten.

Chesky wurde gefragt, ob Airbnb Krypto-Währungen unterstützt. Denn einige Menschen in der Ukraine versuchten nach dem Einmarsch Russlands Zahlungen in Kryptowährungen vorzunehmen. Darauf antwortete er: „Ich meine, ich persönlich unterstütze natürlich die Idee der Kryptowährung. Ich denke, es ist eine wirklich interessante Technologie.“

Airbnb möchte Krypto-Zahlung einführen und unterstützt ukrainische Flüchtlinge
Airbnb möchte Krypto-Zahlung einführen und unterstützt ukrainische Flüchtlinge

Er ergänzte: „Anfang des Jahres habe ich eine Twitter-Community gefragt, was Airbnb im Jahr 2022 einführen könnte. Die häufigste Antwort war, Krypto-Zahlungen einzuführen, also habe ich ein Team, das sich damit beschäftigt.”

Während er klarstellte, dass Airbnb noch nichts in Bezug auf Krypto-Zahlungen zu verkünden hat, betonte der CEO: „Wir sind absolut auf der Suche nach diesem Thema und vor allem für diese Krise.“ Chesky merkte an, dass es unwahrscheinlich ist, dass Krypto so schnell implementiert wird: „Im Moment konzentrieren wir uns wirklich auf die Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge. Dafür habe ich ein Team mobilisiert.”

Airbnb stellt 100.000 Flüchtlingen eine Unterkunft bereit

Airbnb hat am Montag bekannt gegeben, dass es bis zu 100.000 Flüchtlingen aus der Ukraine eine kostenlose vorübergehende Unterkunft anbietet. Seit Beginn der russischen Invasion sind nach Angaben der UNO mehr als 600.000 Zivilisten aus der Ukraine geflohen. Die Europäische Union schätzt, dass bis zu vier Millionen Menschen versuchen könnten, die Ukraine aufgrund des russischen Einmarsches zu verlassen.

„Wir haben uns an die Regierungen von Polen, Deutschland, Ungarn und Rumänien gewandt und auch an Länder westlich davon, um Hilfe anzubieten”, erklärte der Airbnb-CEO. „Wir haben uns an unsere Gastgeber gewandt. Wir haben die Finanzierung gesichert und sind darauf vorbereitet, bis zu 100.000 Flüchtlinge unterzubringen”, teilte er mit. „Ehrlich gesagt, können wir so viele Flüchtlinge unterbringen, wie wir Gastgeber haben.“

Sandra
Sandra

Autorin

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