Das luxuriöse Web3-Smartphone von Vertu kostet 41.000 Dollar

Das Metavertu ist ein Web3-fokussiertes Gerät, das seinen eigenen Knotenpunkt betreibt und Fotos und Videos mit einem Klick in NFTs umwandelt.

Web3-Smartphone „Metavertu“ kommt auf den Markt

Auf einer Veranstaltung in London hat der Smartphone-Hersteller Vertu heute sein neuestes Gerät, das Metavertu, vorgestellt – ein „Web3-Smartphone“, das seinen eigenen Blockchain-Knotenpunkt betreibt und Fotos und Videos mit einem einzigen Klick in NFTs umwandeln kann.

Das luxuriöse Web3-Smartphone von Vertu kostet 41.000 Dollar
Das luxuriöse Web3-Smartphone von Vertu kostet 41.000 Dollar

Das Gerät selbst zielt eindeutig auf das gehobene Segment des Marktes ab. Alle Modelle verfügen über einen Keramikrahmen und das für Vertu typische Saphirglas-Display, das von einer Qualcomm SnapDragon 8 Gen 1 CPU angetrieben wird. Ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2400×1080 Pixeln, eine Kamera mit drei Linsen und ein 4.600-mAh-Akku runden die Standardausstattungsliste ab.

Das Einsteigermodell kommt mit einer Karbonfaser-Oberfläche, 12 GB RAM und 512 GB internem Speicher und einem Preis von 3.600 US-Dollar. Das Spitzenmodell hingegen verfügt über 18 GB RAM und 1 TB Speicherplatz und ist mit Himalaya-Alligatorleder, 18-karätigem Gold und Diamanten verziert. Der Preis? Schwindelerregende 41.000 Dollar.

Das neue Luxuspublikum von Vertu

Doch wenn man eine Million Dollar für ein Bored Ape Yacht Club NFT ausgibt, ist das noch vergleichsweise bescheiden. Darauf setzt vermutlich auch Vertu. Der Smartphone-Hersteller verkaufte früher Smartphones mit mittelmäßiger Ausstattung und unverschämt teuren Oberflächen an Luxuskunden.

Heutzutage hat sich der Jetset in die aufregende Welt des Web3, der NFTs und des Metaversums begeben, mit dem Aufkommen eines Krypto-Neureichs, für den CryptoPunks und Azuki NFTs die neuen Burberry und Louis Vuitton sind.

Aber das Problem mit dem Web3, so Vertu-CEO Gary Chan bei der Vorstellung des Telefons in London, ist, dass seine Komplexität neue Nutzer abschreckt. „Wir wollen das Smartphone neu erfinden, um das Web3 zu entkomplizieren”, sagte er.

Web3 mit einem Mausklick

Zu diesem Zweck kann das Metavertu zwischen dem Web2-Modus – dem Standard-Android-Betriebssystem der meisten Smartphones – und dem Web3-Modus umschalten. Benutzer können mit wenigen Klicks eine Geldbörse erstellen, deren private Schlüssel durch die vertrauenswürdige Ausführungsumgebung (TEE) des Telefons geschützt sind, und über eine freundliche Oberfläche im Android-Stil auf eine Reihe dezentraler Anwendungen (dapps) zugreifen.

Zu diesen Dapps gehört VOS, mit dem das Telefon als „Validator, Light Node und Light Client” auf der Ethereum-Blockchain verwendet werden kann, so ein Vertu-Sprecher. Eine weitere App, Vshot, ermöglicht es dem Nutzer, mit einem Klick aus einem Foto oder Video eine NFT zu prägen.

Das Telefon enthält auch Vtalk, eine verschlüsselte Peer-to-Peer-Instant-Messaging-App, die laut Chan „dezentrale Social-Networking-Funktionen” einschließlich DAOs integriert.

Darüber hinaus erhalten die Nutzer Zugang zu 10 Terabyte dezentralem Speicher auf IPFS sowie zu Vertus 24/7-Concierge-Service „Red Button“. Selbst dieser Service wurde aktualisiert, um die Web3-Welt zu reflektieren. „Wir haben ein spezielles NFT-Investmentteam, das unseren Nutzern hilft, NFTs schnell besser zu verstehen”, so Chan. Dazu gehört auch, dass wir Neulinge durch den Prozess des Sammelns von nicht-fungiblen Token führen und sie beraten, welche kommenden Kollektionen es wert sind, sie zu kaufen.

Die Metavertu wird ab dem 3. November über die Vertu-Website und in den Vertu-Geschäften erhältlich sein, darunter auch in einer neuen Filiale in der Londoner Bond Street, die später im Jahr eröffnet wird.

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Sandra
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