Netflix dreht Dokuserie über Hackerangriff auf Bitfinex

In der Dokuserie von Netflix wird die Geschichte des Gaunerpärchens aus New York nachgespielt, das in dem milliardenschweren Hackerangriff eine große Rolle gespielt hat.

Von was handelt die Netflix-Doku?

Demnächst möchte der bekannte Streamingdienst Netflix eine Dokuserie über den berühmten Hackerangriff auf die Kryptobörse Bitfinex drehen. Bei diesem Hackerangriff im Jahr 2016 sind insgesamt 119.756 Bitcoin (BTC) dessen damaliger Wert bei knapp 72 Mio. US-Dollar lag, gestohlen worden. Am 8. Februar 2022 wurde das Ehepaar, das an dem Hackerangriff beteiligt war, in ihrer Wohnung in New York verhaftet. Drei Tage später kündigte Netflix die Dokuserie zu den Ereignissen an. Das Ehepaar, Ilya Lichtenstein und Heather Morgan, das an der Geldwäsche der knapp 120.000 BTC beteiligt gewesen sein soll stellen den Mittelpunkt der Netflix-Doku dar.

Der Hackerangriff und die Geldwäsche-Versuche

Das Paar habe über verschiedene Kryptobörsen und Konten, wie auch erfundene Namen und Briefkastenfirmen versucht die Beute zu waschen. Ebenso seien unterschiedliche Kryptowährungen und Auszahlungen an Krypto-Automaten benutzt worden. Um die gestohlenen Bitcoins in legalen Besitz umzuwandeln, haben die Beschuldigten auch Gold an ihre private Adresse liefern lassen und Geschenkgutscheine, wie auch Non-Fungible Tokens (NFT) gekauft.

Als währenddessen der Wert des Bitcoins seit dem Angriff auf Bitfinex um 7.415% anstieg und das Paar seine Versuche beschleunigte, konnten die Ermittler die Bewegung des Geldes auf der Blockchain verfolgen.

Zu diesem Vorfall hat Netflix nun eine Dokumentarserie bestellt und teilte mit, dass der Filmemacher Chris Smith als Regisseur für das Projekt agieren und Nick Bilton der Co-Executive Producer sein wird.

Sandra
Sandra

Autorin

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