Putins Vorgehen lässt den Krypto-Markt fallen

Der russische Präsident Wladimir Putin erkennt die Unabhängigkeit der Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Luhansk und entsendet Truppen in die Ostukraine. Dementsprechend reagiert der Krypto-Markt unsicher.

Putin lässt sich nicht aufhalten

Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete gestern Abend Dekrete zur Anerkennung der Unabhängigkeit der Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Luhansk. Die beiden Gebiete liegen in der ostukrainischen Region Donbas. Er entsendet „Friedenstruppen“ dorthin. Damit zwingt er die EU und die USA ihre Sanktionen, die sie schon angedroht hatten, wahrzumachen.

Wie beeinflusst das den Krypto-Markt?

Das Vorgehen Putins hinterlässt auch Spuren an den Aktien- und Kryptomärkten. Am Krypto-Markt zeigen sich die Auswirkungen bezüglich der Ukraine-Krise sehr deutlich: Bitcoin und Ethereum fallen um 6,12% bzw. 8,05% in den letzten 24 Stunden.

Besonders hart trifft der Markteinbruch die Altcoins von Smart-Contracts-Netzwerken mit einem zweistelligen Einbruch: Solana (SOL), Avalanche (AVAX), XRP, Polygon (MATIC) oder Cosmos (ATOM) sind jeweils zwischen 13 und 16 Prozent gefallen.

Der Krypto-Markt büßt innerhalb der letzten 24 Stunden ca. 120 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung ein. Der Market Cap bricht von 1,58 auf 1,46 Billionen Euro hinunter. Die Leitwährungen Bitcoin und Ethereum liegen nun bei fast der Hälfte ihres jeweiligen Allzeithochs im November 2021: BTC liegt 46,6% und ETH liegt 48,19% unter dem jeweiligen Höchststand.

Zuvor war es die Inflationspolitik der USA und die angekündigte Zinswende, die den Krypto-Markt beeinflusste. Momentan ist es die unsichere Lage der regulären Finanzmärkte aufgrund der Ukraine-Krise, die den Einbruch verursacht.  Doch nicht nur der Krypto-Markt ist davon betroffen. Auch die Aktienmärkte leiden darunter. Neben den fallenden Aktien sind aber auch die gut wachsenden Preise für Öl und Gold zu beobachten.

Die Stimmung am Krypto-Markt

Momentan wird die Stimmung an den Krypto-Märkten von den Geschehnissen stark beeinflusst. Dies wird auch am „Crypto Fear & Greed Index“ ersichtlich. Dieser Index versucht ein Stimmungsbild unter Einbezug von Handelsvolumen, Volatilität, Social Media und Google Trends zu zeichnen. Der Zeiger dieses Bildes steht zurzeit auf „Extreme Fear“. Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass Anleger sehr besorgt sind. Dies ist nicht verwunderlich in der aktuellen Situation.

Sandra
Sandra

Autorin

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