Ukraine fordert Krypto-Börsen auf russische und weißrussische Krypto-Konten zu sperren

Der ukrainische Vize-Premierminister Mykhailo Fedorov hat alle Krypto-Börsen gebeten die Adressen von russischen Nutzern einzufrieren.

Die Forderung der Ukraine an Krypto-Börsen

Der ukrainische Vize-Premierminister und Minister für digitale Transformation der Ukraine, Mykhailo Fedorov, hat „alle großen Krypto-Börsen gebeten, Adressen russischer Nutzer zu sperren„. Fedorov twitterte seine Aufforderung und erklärte, dass es wichtig ist, nicht nur die Adressen einzufrieren, die mit russischen und weißrussischen Politikern in Verbindung stehen, sondern auch die von normalen Nutzern zu sabotieren.

Wie stehen die Krypto-Börsen dazu?

Dmarket, ein aus der Ukraine stammendes Unternehmen für digitale Güter, hat diese Anfrage angenommen. Das Unternehmen fungiert als Börse für den Handel mit virtuellen Gegenständen aus beliebigen Spielen auf beliebigen Plattformen.  Ebenso verbinden sie die Unterhaltungsindustrie mit dem globalen Metaverse.

Der ukrainische Vize-Premierminister Mykhailo Fedorov hat alle Krypto-Börsen gebeten die Adressen von russischen Nutzern einzufrieren.
Der ukrainische Vize-Premierminister Mykhailo Fedorov hat alle Krypto-Börsen gebeten die Adressen von russischen Nutzern einzufrieren.

Das Unternehmen twitterte: „Das in der Ukraine geborene Startup DMarket bricht aufgrund des Einmarsches in der Ukraine alle Beziehungen zu Russland und Weißrussland ab. – Die Registrierung auf der Plattform ist für Nutzer aus Russland und Weißrussland verboten; – Konten von bereits registrierten Nutzern aus diesen Gebieten sind eingefroren.“ Als Reaktion auf den Schritt von DMarket twitterte Mykhailo Fedorov, dass „Gelder von diesen (eingefrorenen) Konten für die Kriegsanstrengungen gespendet werden könnten.“

Jesse Powell, Gründer der Krypto-Börse Kraken, retweetete Fedorovs Tweet jedoch, um anzukündigen und zu erklären, warum sie die Konten nicht einfrieren würden. Er erklärt, dass die Konten der russischen Kunden nicht eingefroren werden können, ohne dass eine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht.  Powell deutet jedoch an, dass sich dies in Zukunft ändern könnte. Er sagt, dass „Russen sich bewusst sein sollten, dass eine solche Anforderung unmittelbar bevorstehen könnte.“

Sandra
Sandra

Autorin

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