Meta ermöglicht VR-Entwicklern den Verkauf virtueller Gegenstände in Horizon Worlds

Im Rahmen einer Testphase wird eine Handvoll Horizon-Entwickler virtuelle Gegenstände an die 300.000 monatlichen Nutzer der VR-App verkaufen können.

Meta führt die ersten Stufen einer neuen digitalen Wirtschaft ein

Gestern enthüllte die Muttergesellschaft von Facebook, dass sie Funktionen testet, die es Entwicklern ermöglichen, Geld mit dem Handel von virtuellen Gegenständen und Effekten im sozialen Virtual-Reality-Spiel Horizon Worlds des Unternehmens zu verdienen.

Meta ermöglicht VR-Entwicklern den Verkauf virtueller Gegenstände in Horizon Worlds
Meta ermöglicht VR-Entwicklern den Verkauf virtueller Gegenstände in Horizon Worlds

In einem Gespräch mit The Verge über das Pilotprojekt mit digitaler Währung sagte Meaghan Fitzgerald, Product Marketing Director von Horizon Worlds, dass Entwickler in der Lage sein werden, mit allem zu handeln, von virtuellem Zubehör bis hin zu VIP-Zugang zu ihrem privaten Teil des Metaverse. Die US-Teilnehmer des Pilotprojekts können dank eines 10-Millionen-Dollar-Fonds, der von Meta als Anreiz für die Ersteller eingerichtet wurde, auch Geld verdienen.

Meta erhält einen Anteil von 25 % des Prozentsatzes, der nach der Plattformgebühr übrigbleibt. Da Metas Quest Store eine Gebühr von 30 % erhebt, verbleibt den Schöpfern etwas mehr als die Hälfte des Verkaufspreises, was Metas VP of Horizon als „einen ziemlich wettbewerbsfähigen Satz auf dem Markt” bezeichnet.

Horizon Worlds wurde im Dezember letzten Jahres in den USA und Kanada für Metas Quest- und Rift-Virtual-Reality-Headsets veröffentlicht, kurz nachdem sich das Unternehmen von Facebook abgewandt und die Marke “Oculus” abgeschafft hatte. Es wird erwartet, dass das Social Game bald auch für Mobiltelefone erscheint, und eine Veröffentlichung für Konsolen ist in Planung.

Metaverse-Vorstoß von Meta

Die Ankündigung von Meta folgt auf Spekulationen, dass das Unternehmen einen In-App-Token innerhalb seines Metaverse plant. Einem Bericht der Financial Times von letzter Woche zufolge sucht Meta nach alternativen Einnahmequellen zur Werbung, wobei virtuelle Währungen wieder einmal ins Gespräch kommen.

Der Social-Media-Riese plant Berichten zufolge die Einführung von Social Token, Reputations-Token und Creator Coins für seine Metaverse-Plattform, allerdings unter Verwendung einer zentralisierten Infrastruktur und nicht der Blockchain. Meta versucht angeblich, „den am wenigsten regulierten Weg” für die Bereitstellung einer digitalen Währung zu finden und untersucht derzeit Alternativen zu Blockchain-basierten digitalen Währungen.

Die Umbenennung von Facebook in Meta signalisiert ein klares Bekenntnis zu einem frühzeitigen Einstieg in den Metaverse-Goldrausch. Zum Zeitpunkt der Umbenennung erwähnte CEO Mark Zuckerberg, dass NFTs eine Rolle im Metaverse spielen werden, einem persistenten digitalen Universum, in dem Menschen mit virtuellen Avataren interagieren und hart verdiente virtuelle Güter nahtlos von einer VR-Anwendung zur nächsten transportieren.

Ende letzten Monats reichte Meta acht Markenanmeldungen für potenzielle Fintech-Bestrebungen ein, darunter Blockchain, Krypto, Krypto-Börsen und Geldbörsen.

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Sandra
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